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Peripherer Beschleunigungssensor Peripherer Beschleunigungssensor Zweikanaliger Beschleunigungssenor Zweikanaliger Beschleunigungssenor Fußgängerkontaktsensor Fußgängerkontaktsensor Peripherer Drucksensor Peripherer Drucksensor Druckschlauchsensor Druckschlauchsensor Peripheres Sensor Interface Peripheres Sensor Interface
 

Zur Verbesserung der Performance und der Plausibilisierung der Auslöseentscheidung von Rückhaltesystemen können zusätzlich zu der im Airbag-Steuergerät integrierten Beschleunigungsmessung periphere Beschleunigungssensoren im Fahrzeug eingebaut werden.

Der periphere Beschleunigungssensor (Peripheral Acceleration Sensor, PAS) von Bosch liefert Informationen über die Aufprallrichtung und -stärke, indem er Beschleunigungen während eines Crashs in einer Raumachse misst.

Die Übertragung der Beschleunigungswerte an das Airbag-Steuergerät findet über eine standardisierte, digitale Sensorschnittstelle (Peripheral Sensor Interface, PSI5) statt. Die Auslösung der Rückhaltesysteme im Fahrzeug durch das Airbag-Steuergerät erfolgt erst nach einer Plausibilitätskontrolle und basiert auf den Daten der zentralen sowie der peripheren Sensoren.

Der Sensor wird mit nur einer Schraube im Fahrzeug befestigt. Dies beschleunigt die Montage des Sensors beim Fahrzeughersteller.

Der periphere Beschleunigungssensor ist in Abhängigkeit von Einsatz und Einbauort in verschiedenen Varianten verfügbar. Für die Seitencrash-Erkennung wird der PAS6 oder PAS6 enhanced an der linken und rechten Fahrzeugseite an tragenden Strukturteilen wie Sitzquerträger, Schweller sowie B- oder C-Säule verbaut. Die Anbringung des PAS6 im Heckbereich zur Heckcrash-Erkennung ist ebenfalls möglich.

Zur verbesserten Frontcrash-Erkennung können spezielle Beschleunigungssensoren (Upfront Sensor, UFS) im Verformungsbereich des Fahrzeugvorderteils eingebaut werden.

 
 
 
  • Schnelle Erkennung und Klassifizierung von Front-, Seiten- und Heckcrashs
  • Integration von zwei Sensierrichtungen in einem Sensorgehäuse (PAS enhanced)
  • Kleiner und kostengünstiger Sensor
  • Hohe Einbauflexibilität
  • Geringer Montageaufwand durch Befestigung mit nur einer Schraube
  • Reduzierter Vernetzungsaufwand durch Nutzung einer PSI5-Schnittstelle
 
 
 

Mit PAS6 enhanced bietet Bosch zusätzlich zum peripheren Beschleunigungssensor auch einen zweikanaligen peripheren Beschleunigungssensor an. Dieser ist in der Lage Beschleunigungen in Fahrzeuglängs- und -querrichtung zu messen. Durch den optionalen Einbau dieses Sensors kann die Leistungsfähigkeit des Airbag-Systems weiter verbessert werden, da zusätzliche Beschleunigungsdaten in Fahrzeuglängsrichtung zur Verfügung stehen.

 
 
 
  • Integration von zwei Sensierrichtungen in einem Sensorgehäuse
  • Kleiner und kostengünstiger Sensor
  • Hohe Einbauflexibilität
  • Geringer Montageaufwand durch Befestigung mit nur einer Schraube
  • Reduzierter Vernetzungsaufwand durch Nutzung einer PSI5-Schnittstelle
 
 
 

Um Fußgänger während eines Frontalaufpralls besser zu schützen, bietet Bosch Beschleunigungssensoren (Pedestrian Contact Sensor, PCS) für den Einbau im vorderen Stoßfänger an, die eine Kollision mit einem Fußgänger erkennen. Auf Basis dieser Sensordaten kann das Airbag-Steuergerät z.B. die Motorhaube anstellen, um zusätzlichen Deformationsraum zwischen Haube und Motorblock zu schaffen. Dadurch kann das Verletzungsrisiko für Fußgänger verringert werden.

 
 
 
  • Kleiner und kostengünstiger Sensor
  • Hohe Einbauflexibilität
  • Geringer Montageaufwand durch Befestigung mit nur einer Schraube
  • Reduzierter Vernetzungsaufwand durch Nutzung einer PSI5-Schnittstelle
 
 
 

Die dritte Generation des Drucksensors (PPS3) bietet im Vergleich zum Vorgängermodell eine effizientere Signalverarbeitung zur Steigerung der Systemperformance sowie ein AK-LV29 kompatibles Standardgehäuse zur vereinfachten Montage im Fahrzeug. Er wurde gemäß der ISO-Norm 26262 für sicherheitsrelevante elektrische/elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen entwickelt.

Der PPS3 wird im Türhohlraum der Seitentüren integriert und ermöglicht eine schnelle und robuste Seitenaufprallerkennung. Dort misst der Sensor kontinuierlich den Luftdruck und erkennt die durch Türdeformation hervorgerufene Druckänderung. Mit dem PPS3 ist im Vergleich zur Zentralsensorik eine wesentlich leichtere Unterscheidung zwischen realem Unfall und nicht relevanten Impulsen möglich. Durch die konstante Druckverteilung im Türinnenraum dient die gesamte Tür als sensitives Element.

Der periphere Drucksensor ist mit dem Airbag-Steuergerät über eine PSI5-Sensorschnittstelle (Peripheral Sensor Interface) verbunden. Diese übernimmt sowohl die Stromversorgung als auch die Datenübertragung.

Je nach Fahrzeugapplikation werden zwei oder vier periphere Drucksensoren zusammen mit an tragenden Strukturen montierten peripheren Beschleunigungssensoren (Peripheral Acceleration Sensors, PAS) an das Airbag-Steuergerät angeschlossen. Diese Kombination von zwei physikalischen Messgrößen führt zu einer schnelleren und zuverlässigeren Auslöseentscheidung für die passiven Sicherheitssysteme. Die peripheren Beschleunigungssensoren plausibilisieren die Auslöseentscheidung rascher als die im Airbag-Steuergerät integrierten Querbeschleunigungssensoren.

 
 
 
  • Schnellere Airbag-Auslösung bei Seitencrashs
  • Robuste Auslöseentscheidung durch Kombination mit Beschleunigungssensoren
  • Kleiner und kostengünstiger Sensor
  • Hohe Einbauflexibilität
  • Reduzierter Vernetzungsaufwand durch Nutzung einer PSI5-Schnittstelle
  • ISO 26262 zertifiziert
 
 
 

Fußgänger sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Entsprechend hoch ist ihr Anteil an der Zahl der Verkehrstoten. Bei den meisten Unfällen kollidiert der Fußgänger mit der Fahrzeugfront. Schwere Verletzungen können entstehen wenn der Kopf auf die Motorhaube oder harte Strukturen im Bereich der Windschutzscheibe aufprallt.

Mit dem Druckschlauchsensor bietet Bosch ein druckbasiertes Sensorsystem für die Erkennung von Kollisionen mit Fußgängern an. Ein auf Beschleunigungssensoren basierendes Fußgängerschutzsystem hat Bosch bereits seit mehreren Jahren im Portfolio.

Der Druckschlauchsensor besteht aus einem elastischen, mit Luft gefüllten Silikonschlauch, der in der Frontschürze des Fahrzeugs verlegt wird. An dessen Enden befinden sich zwei periphere Drucksensoren. Er wurde gemäß der ISO-Norm 26262 für sicherheitsrelevante elektrische/elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen entwickelt.

Erkennt das System eine Kollision mit einem Fußgänger steuert es innerhalb von zehn bis 15 Millisekunden nach dem Zusammenprall Schutzmechanismen an, um die kinetische Energie des Fußgängerkopfes zu absorbieren und somit dessen Verletzungsschwere zu minimieren. Die Auswerteelektronik des Sensorsystems ist in das Airbag-Steuergerät integriert und kann verschiedene Aktuatoren zum Fußgängerschutz auslösen, wie eine aktive Motorhaube oder Frontscheiben-Airbags.

Der Druckschlauchsensor ist mit dem Airbag-Steuergerät über eine PSI5-Sensorschnittstelle (Peripheral Sensor Interface) verbunden. Diese übernimmt sowohl die Stromversorgung als auch die Datenübertragung.

Der Schlauch des Sensorsystems wird in den Energieabsorberschaum des Stoßfängers entlang des Querträgers verlegt. Die Drucksensoren am Ende des Schlauchs werden entweder direkt am Querträger angeschraubt, in den Energieabsorberschaum eingelegt oder am Stoßfängerüberzug befestigt.

 
 
 
  • Zuverlässige Crasherkennung und robuste Auslöseentscheidung durch hohe Auflösung und Signalqualität
  • Leichte Integration ins Fahrzeug
  • Erhöhte Designfreiheit bei der Fahrzeuggestaltung, da flexible Anpassung an Karosserieform möglich
  • Reduzierter Vernetzungsaufwand durch Nutzung einer PSI5-Schnittstelle
  • ISO 26262 zertifiziert
 
 
 

Das Periphere Sensor Interface (PSI5) ist eine Schnittstelle für Sensoranwendungen im Automobilbereich. PSI5 ist ein offener Standard, der auf bestehenden Sensorschnittstellen für periphere Airbagsensoren beruht und sich bereits in Millionen von Airbagsystemen bewährt hat. Hauptmerkmal der PSI5-Schnittstelle ist eine hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Datenübertragung bei geringst möglichem Aufwand für die Implementierung. PSI5 deckt die Anforderungen an eine digitale Kfz-Schnittstelle ab und bietet eine universelle und flexible Lösung für mehrere Sensoranwendungen.

 
 
 
 
 

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