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Radar/Video Mittelbereichsradarsensor Mittelbereichsradarsensor Multifunktionskamera Multifunktionskamera Stereo-Videokamera Stereo-Videokamera
 

Bei der Sensordatenfusion werden die Vorteile physikalisch unterschiedlicher Sensor- bzw. Messprinzipien in optimaler Weise kombiniert und dadurch Informationen gewonnen, die einzelne, isoliert arbeitende Sensoren nicht bereitstellen können. Die Fusion mehrerer Sensoren vergrößert den Messbereich, erhöht die Zuverlässigkeit der Messungen sowie die Messgenauigkeit. Die unterschiedlichen Messprinzipien werden zudem zur Bestätigung einzelner Objekte genutzt.

Multifunktionskamera und Radarsensor (Fernbereichs- oder Mittelbereichsradar) ergänzen sich in idealer Weise. Mit Hilfe leistungsfähiger Softwarealgorithmen entsteht durch die Fusion der Sensordaten ein höchst detailliertes "Bild", das Basis einer leistungsfähigen Interpretation des Fahrzeugumfelds ist.

Dies ermöglicht die Realisierung weiterer Assistenz- und Sicherheitsfunktionen, zum Beispiel zum Schutz von Fußgängern ("AEB Pedestrian"). Die Funktion zum vorausschauenden Fußgängerschutz beobachtet kontinuierlich den Bereich vor dem Fahrzeug, um drohende Unfälle mit Fußgängern zu erkennen, die sich in der Fahrspur des eigenen Fahrzeugs befinden oder sich gefährlich in diese Richtung bewegen. Erkennt die Funktion eine für den Fußgänger gefährliche Situation, kann sie aktiv einen Bremseingriff auslösen, um das Risiko und die Folgen der Kollision erheblich zu verringern oder den Unfall sogar ganz zu vermeiden.

Für die automatische Notbremsung – den selbsttätigen Bremseingriff bei ausbleibender Fahrerreaktion im Falle eines drohenden Auffahrunfalls – setzt Bosch ebenfalls auf die Fusion aus einem Radarsensor und der Multifunktionskamera. Die automatische Vollverzögerung bei höheren Geschwindigkeiten wird nur dann ausgelöst, wenn beide Sensorsysteme das kritische Objekt detektieren.

Die Sensordatenfusion kann auch im Komfortbereich den Funktionsnutzen deutlich erhöhen: Durch die hohe laterale Messgenauigkeit einer Videokamera kann die ACC-Funktion beispielsweise Ein- oder Ausscherer früher erkennen und damit dynamischer reagieren. Auch die richtige Spurzuordnung vorausfahrender Fahrzeuge verbessert die Funktionalität von ACC, insbesondere bei Kurvenfahrten.

 
 
 

Mit dem Mittelbereichsradarsensor (Mid-Range Radar Sensor, MRR) erweitert Bosch sein Portfolio im Bereich der Radarsensorik. Er basiert auf der Entwicklungs- und Fertigungserfahrung von drei Radar-Generationen und zeichnet sich insbesondere durch ein kostengünstiges und skalierbares Design aus.

Bosch entwickelt den MRR als Front- und Heckvariante. Er ist die Basis für eine Vielzahl an Sicherheits- und Komfortfunktionen, die zunehmend auch in der Mittel- und Kompaktklasse zu attraktiven Preisen angeboten werden können.

Der MRR nutzt das weltweit dauerhaft für Automobilanwendungen freigegebene Frequenzband von 76–77 GHz. Damit eignet sich der Radarsensor insbesondere für globale Fahrzeugplattformen. Das Antennendesign ermöglicht eine Reichweite bis zu 160 m (MRR) bzw. 80 m (MRR rear) und einen Öffnungswinkel von bis zu 42 Grad (MRR) bzw. 150 Grad (MRR rear).

 
 
 

Mit der 2. Generation der Multifunktionskamera (MPC2) können Fahrzeughersteller mit einem einzigen Sensor zahlreiche Fahrerassistenzfunktionen realisieren und so den von Gesetzgebern und Verbraucherschutz-Organisationen geforderten, immer höheren Sicherheitsstandards gerecht werden.

Mit der MPC2 bietet Bosch eine skalierbare, monokulare Kamera-Plattform für videobasierte Fahrerassistenzsysteme an. Die Produktvarianten der MPC2 basieren auf einem entsprechend skalierbaren Prozessorkonzept und können so optimal an den gewünschten Funktionsumfang angepasst werden. Damit bietet Bosch über alle Produktvarianten hinweg eine einheitliche Systemarchitektur mit einheitlichen Schnittstellen und Funktionsausprägungen an.

Das Imager-Modul der MPC2 besteht aus der Optik und einem hochdynamischen CMOS-Farbimager (Complementary Metal Oxide Semiconductor) mit einer Auflösung von 1.280 x 960 Pixel.

Die Produktvarianten der Multifunktionskamera ermöglichen eine Vielzahl von Funktionen, die das Fahren sicherer und komfortabler machen.

Die Multifunktionskamera ist ein integraler Bestandteil eines Umfeldsensor-Netzwerks. Sie kann im Zusammenspiel mit anderen Umfeldsensoren, wie Radar- und Ultraschallsensoren, genutzt werden.

 
 
 
  • Realisierung zahlreicher Sicherheits- und Komfortfunktionen, wie Fußgängerwarnung, Forward Collision Warning, Spurverlassenswarnung, Spurhalte- oder Spurführungsassistent, Verkehrszeichenassistent sowie intelligente Scheinwerfersteuerung
  • Durchgängige Bosch-Eigenentwicklung von Hardware, Bildverarbeitung und Funktionen, alle Komponenten dadurch optimal aufeinander abgestimmt
  • Umfangreiches Portfolio an von Bosch entwickelten Funktionen
  • Kombinierbar mit weiteren Sensoren, insbesondere mit Radar, zur Unterstützung von Notbremsfunktionen und Adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung
  • Erfüllt NCAP-relevante Sicherheitsstandards
  • Skalierbares Hardware-Konzept ermöglicht eine optimale Anpassung der Komponenten an den gewünschten Funktionsumfang
  • CAN-, FlexRay- und Ethernet-Schnittstellen zur Einfachen Integration im Fahrzeug
  • AUTOSAR-Konformität ermöglicht die Integration kundenspezifischer Objekt-Codes
  • Gehäusegeometrie an verfügbaren Bauraum adaptierbar
  • Kompakte Bauform ermöglicht Einbau in crash-geschütztem Bereich des Innenspiegels
  • Hohe Flexibilität bei der Gestaltung des Steckeranschlusses
 
 
 

Mit der Stereo-Videokamera können Fahrzeughersteller mit einem einzigen Sensor zahlreiche Fahrerassistenzfunktionen zur Verbesserung von Sicherheit und Komfort realisieren und so den von Gesetzgebern und Verbraucherschutz-Organisationen geforderten, immer höheren Sicherheitsstandards gerecht werden.

Mit der Stereokamera bietet Bosch eine skalierbare Plattform an, die die bewährten Funktionen einer Monokamera mit den Vorteilen der dreidimensionalen (3D) Umgebungserfassung der Stereotechnik vereint. Der Funktionsumfang der Stereokamera kann in großem Umfang an Kundenwünsche angepasst werden.

Die beiden CMOS-Farbimager (Complementary Metal Oxide Semiconductor) der Stereokamera haben eine Auflösung von 1.280 x 960 Pixel. Über ein lichtstarkes Linsensystem erfasst die Kamera einen horizontalen Sichtbereich von 50 Grad und bietet eine 3D-Messreichweite von über 50 Metern. Die lichttechnisch hochsensiblen Bildsensoren können sehr große Kontraste verarbeiten und decken den für den Menschen sichtbaren Wellenlängenbereich ab.

Die Stereokamera ermöglicht eine Vielzahl von Funktionen, die das Fahren sicherer und komfortabler machen. Die dreidimensionale Erfassung des Fahrzeugumfelds ist auch die Basis für zukünftige automatisierte Fahrfunktionen.

 
 
 
  • Realisierung zahlreicher Sicherheits- und Komfortfunktionen, wie automatische Notbremsung, Stau-, Baustellen-, Engstellen- und Ausweichassistent, Adaptive Cruise Control, intelligente Scheinwerfersteuerung, Spurverlassenswarnung, Spurhalte- oder Spurführungsassistent sowie Verkehrszeichenerkennung
  • Durchgängige Bosch-Eigenentwicklung von Hardware, Bildverarbeitung und Funktionen, alle Komponenten dadurch optimal aufeinander abgestimmt
  • Kombinierbar mit weiteren Sensoren, insbesondere mit Radar und Ultraschall, zur Unterstützung von Notbremsfunktionen, Engstellen- und Ausweichassistent, Park- und Manövrierassistenzfunktionen sowie Adaptive Cruise Control
  • Erfüllt NCAP-relevante Sicherheitsstandards
  • Funktionsumfang weitgehend skalierbar und an Kundenwünsche anpassbar
  • CAN- und Ethernet-Schnittstellen verfügbar, FlexRay-Schnittstelle optional
  • AUTOSAR-Konformität erlaubt die Integration kundenspezifischer Objekt-Codes
  • Gehäusegeometrie an verfügbaren Bauraum adaptierbar
  • Kompakte Bauform ermöglicht Einbau in crash-geschütztem Bereich des Innenspiegels mit nur geringer Sichtbeeinträchtigung
 
 
 
 
 

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