Zurück
 
Mittelbereichsradarsensor Mittelbereichsradarsensor Fernbereichsradarsensor Fernbereichsradarsensor
 

Mit dem Mittelbereichsradarsensor (Mid-Range Radar Sensor, MRR) erweitert Bosch sein Portfolio im Bereich der Radarsensorik. Er basiert auf der Entwicklungs- und Fertigungserfahrung von drei Radar-Generationen und zeichnet sich insbesondere durch ein kostengünstiges und skalierbares Design aus.

Bosch entwickelt den MRR als Front- und Heckvariante. Er ist die Basis für eine Vielzahl an Sicherheits- und Komfortfunktionen, die zunehmend auch in der Mittel- und Kompaktklasse zu attraktiven Preisen angeboten werden können.

Der MRR nutzt das weltweit dauerhaft für Automobilanwendungen freigegebene Frequenzband von 76–77 GHz. Damit eignet sich der Radarsensor insbesondere für globale Fahrzeugplattformen. Das Antennendesign ermöglicht eine Reichweite bis zu 160 m (MRR) bzw. 80 m (MRR rear) und einen Öffnungswinkel von bis zu 42 Grad (MRR) bzw. 150 Grad (MRR rear).

 
 
 

Der Fernbereichsradarsensor der 4. Generation (Long-Range-Radar, LRR4) basiert auf der Entwicklungs- und Fertigungserfahrung von drei Radar-Generationen.

Mit dem LRR4 können Fahrzeughersteller zahlreiche Sicherheits- und Fahrerassistenzfunktionen realisieren und so den von Gesetzgebern und Verbraucherschutz-Organisationen geforderten, immer höheren Sicherheitsstandards gerecht werden. Um ab dem Jahr 2014 im Rahmen des Euro NCAP Bewertungsschemas (European New Car Assessment Programme) die Bestnote von fünf Sternen zu erhalten, müssen neue Fahrzeugmodelle mit mindestens einem Fahrerassistenzsystem ausgestattet sein. Einen hohen Stellenwert haben dabei automatische Notbremssysteme.

Der LRR4 ist ein monostatischer Multimode-Radar mit sechs feststehenden Radarkeulen. Die zentralen vier Antennenkeulen bieten optimale Eigenschaften für die Erfassung des Fahrzeugumfelds im höheren Geschwindigkeitsbereich. Im Fernbereich kann ein sehr gutes Annäherungsverhalten an vorausfahrende Fahrzeuge realisiert sowie die Beeinflussung durch Fahrzeuge in Nachbarspuren verringert werden. Im Nahbereich ermöglichen die äußeren zwei Antennenkeulen zusätzlich eine Erweiterung des horizontalen Sichtbereichs. Dadurch können ein- und ausscherende Fahrzeuge früher detektiert werden.

Der LRR4 kann auf Wunsch in doppelter Ausführung im Fahrzeug verbaut werden. Eine optional erhältliche Linsen- oder Radomheizung gewährleistet volle Sensorverfügbarkeit, selbst bei schlechten Witterungsbedingungen wie Schnee und Eis.

 
 
 
  • Unabhängiger Modus zur Höhenmessung mittels Elevationsstrahl erlaubt robuste Hindernisklassifikation und dadurch eine auslösesichere Bremsreaktion auch auf stehende Ziele
  • Anwendung im Hochgeschwindigkeitsbereich möglich
  • Selbstkalibrierungsfunktion (horizontal) verringert die mit dem Einbau verbundenen Kosten
  • Kompakte Baugröße für einfache Fahrzeugintegration
  • Skalierbares System mit mehrfacher Sensorkonfiguration, inklusive Sensordatenfusion (optional)
  • Sensorleistung witterungsunabhängig durch optionale Linsen- oder Radomheizung
  • Verdeckter Einbau hinter Stoßfänger/Radom möglich
  • Keine beweglichen Teile, daher hohe Robustheit gegenüber Vibrationen
  • Highspeed-CAN- und FlexRay-Schnittstellen ermöglichen einfache Integration im Fahrzeug
 
 
 
 
 

Für diese Webseite werden Cookies benötigt, um die volle Funktionalität nutzen zu können. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser und laden Sie die Website erneut. Anschließend wird Ihnen ein Cookie-Management-Dialog angeboten.

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Komfort- und Statistikzwecke. Sie können die Cookie-Einstellung jederzeit ändern. Klicken Sie dazu "Einstellungen ändern". Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Ja, einverstanden".